Das Eriskircher Ried am Bodensee bei Friedrichshafen ist mit 552 ha das größte NSG am Bodensee und als solches seit 1939 ausgewiesen. Es ist ein Schwemmland, das sich durch Ablagerungen der Flüsse und des Bodensees nach der Eiszeit entwickelt hat. 280 Vogelarten und über 600 Blütenpflanzen, sowie diverse Amphibienarten und Kleintiere, vor allem Wasserinsekten sind hier ganz oder temporär heimisch.
Nicht weit von dort, ca. 10 km nordwestlich von Friedrichshafen liegt das Hepbacher-Leimbacher Ried mit einer Fläche von rund 46 ha, die seit 1983 als NSG ausgewiesen wird. Direkt angeschlossenen ist ein Landschaftsschutzgebiet um schädliche Einflüsse auf das NSG Gebiet zu verhindern. Dort betreibt der BUND seit 2001 ein Projekt zur ganzjährigen Beweidung und Pflege (Verhinderung der Verbuschung) der Feuchtwiesen durch Heckrinder. Im NSG selbst gilt es die Reste des ehemaligen großen Niedermoorgebietes zu erhalten. Auch diese Gebiet beheimatet viele Tiere und Pflanzen.
© 2015 UCS | uwe claus schmidt | Bilder und Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung und Verbreitung gerne, aber bitte nur nach Genehmigung durch mich.