Kreuzotter im Nordschwarzwald

Kreuzotter (Vipera berus) | Kurzportrait

Die Bilder zeigen zwei schwarze Exemplare (Melanismus), auch Höllenotter genannt, in ihrem typischen Lebensraum im Nordschwarzwald auf ca. 850 m ü. NN. an einem sonnigen Mittag, Ende März/Anfang April, kurz nach der Winterruhe.

Die tagaktive Viper lebt besonders oft in Moorgebieten und in den Hochlagen der Gebirge um die Baumgrenze. Sie benötigt Habitate mit starken Tag-Nacht-Temperaturschwankungen und hoher Luftfeuchtigkeit. Dort findet sie auch ihre Nahrung, die meist aus Eidechsen, Fröschen, Vögeln und Mäusen besteht, die sie mittels Gift Biss tötet.

Die lebend gebärende (ovovivipar) Kreuzotter gehört zu der am weitesten verbreiteten Giftschlange Europas. Allerdings sind ihre Bestände vielfach dramatisch zurückgegangen, weshalb sie in vielen Ländern Europas inzwischen streng geschützt ist.

Die beiden jugendlichen Exemplare auf meinen Bildern haben eine Länge zwischen 40 und 50 cm. Ausgewachsen wird sie durchschnittlich 60 – 75 cm lang, selten bis 85 cm.

 

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